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Das Programm

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7.11.2017

18.00 Uhr

GALERIE DES GENERALKONSULATS VON RUMÄNIEN
Richard-Strauss-Straße 149 / 81679 München

Eintritt nur mit persönlicher Einladung

FESTLICHE ERÖFFNUNG DER RUMÄNISCHEN KULTURTAGE 2017


ERÖFFNUNGSREDEN:
Fr. Dr. Beate Merk, Staatsministerin für Europaangelegenheiten und regionale Beziehungen in der Bayerischen Staatskanzlei und Fr. Iulia-Ramona Chiriac, Generalkonsulin von Rumänien in München.

MUSIK: Konzert in Zusammenarbeit mit der „Städtischen Sing-und Musikschule München”- Petra Varlan-Hein (Geige) und Olivier Varlan (Bass) mit rumänischen und deutschen Musikstücken.

FILMPRÄSENTATION von Dr. Gabriela Ghindea, Goethe Institut Bukarest

VERNISSAGE: Radu-Anton Maier – Meister der kulturellen Brücken
Titel der Ausstellung: „Entwurzelt – Verwurzelt“

 

Anschliessend: FESTLICHER EMPFANG

9.11.2017

19.00 Uhr

FILMMUSEUM im Münchner Stadtmuseum
St.-Jakobs-Platz 1 / 80331 München

Eintritt: 5 EUR

Telefonische Kartenreservierung:
Tel.: 089 23 39 64 50

FESTLICHE ERÖFFNUNG des 11. Rumänischen Filmfestivals in München RFFM

KURZFILM: Scris/Nescris (Geschrieben / Ungeschrieben) | Rumänien 2017 | R+K: Adrian Silişteanu | B: Claudia Silişteanu | D: Sorin Mihai, Alina Șerban, Elena Ursaru, Claudia Silişteanu | 20 min | OmeU |
Ein Kind kommt zur Welt, aber es fehlt die offziell erziehungsberechtige Person, weil die Mutter noch minderjährig ist. Der Kampf um die richtige Unterschrift beginnt.

SPIELFILM: Aniversarea (Der Geburtstag) | Rumänien 2017 | R+B: Dan Chişu | K: Liviu Pojoni Jr. | M: Manfred Neumann | D: Mircea Albulescu, Simona Bondoc, Razvan Vasilescu, Emanuel Pârvu, Rodica Lazăr, Dana Voicu, Lucian Ifrim, Gheorghe Ifrim | 86 min | OmeU |
Eine erweiterte Großfamilie kommt in Bukarest zusammen, um den 94. Geburtstag des gebrechlichen Patriarchen zu feiern: Radu Maligan hätte eigentlich eine Menge zu beichten, nicht zuletzt aus der kommunistischen Zeit, aber vielleicht belässt man diese Dinge doch besser im Unklaren? Dan Chişu zeichnet ein detailreiches Porträt einer Gruppe von Menschen zwischen alter Elite und neuer Mittelschicht, während die dritte Generation sich mit dem Tablet ihr eigenes filmisches Bild von den Verhältnissen macht.

Preisverleihung an Dan Chişu | Einführung: Bert Rebhandl

10.11.2017

18.30 Uhr

Filmmuseum im Münchner Stadtmuseum
St.-Jakobs-Platz 1 / 80331 München

Eintritt: 4,- EUR

Telefonische Kartenreservierung:
Tel.: 089 23 39 64 50

RUMÄNISCHES FILMFESTIVAL MÜNCHEN

KURZFILM: Artă (Kunst) | Rumänien 2014 | R+B: Adrian Sitaru | K: Adrian Silişteanu | D: Emanuel Pârvu, Andrei Rus, Ioana Abur, Iulia Crișan | 18 min | OmeU |
Ein dreizehnjähriges Mädchen soll für eine Filmrolle etwas spielen, wovon es eigentlich nichts wissen sollte.

SPIELFILM: Fixeur (Der Fixer) | Rumänien 2016 | R: Adrian Sitaru | B: Claudia Silişteanu, Adrian Silişteanu | K: Adrian Silişteanu | D: Tudor Aaron Istodor, Mehdi Nebbou, Adrian Titieni, Diana Spătărescu, Nicolas Wanczycki, Andreea Vasile | 98 min | OmeU |

Radu, ein angehender Journalist, arbeitet für ein französisches Fernsehteam in Bukarest als „Fixer“: als einer, der zwischen den lokalen Beteiligten und den einfliegenden Reportern vermittelt. Es geht um eine vierzehnjährige Zwangsprostituierte, die in Paris anschaffen musste und von der dortigen Polizei nach Rumänien überstellt wurde, wo sie von Nonnen behütet und von örtlichen Wichtigen dann doch preisgegeben wird. Drehbuch und Regie sind auf höchstem Niveau, selbst für das heutige rumänische Kino.

Einführung: Bert Rebhandl

10.11.2017

21.00 Uhr

Filmmuseum im Münchner Stadtmuseum
St.-Jakobs-Platz 1 / 80331 München

Eintritt: 5,- EUR

Telefonische Kartenreservierung:
Tel.: 089 23 39 64 50

RUMÄNISCHES FILMFESTIVAL MÜNCHEN

SPIELFILM: Inimi cicatrizate (Vernarbte Herzen) | Rumänien 2016 | R+B: Radu Jude, nach dem Roman von Max Blecher | K: Marius Panduru | D: Lucian Teodor Rus, Ivana Mladenovic, Ilinca Hărnuț, Șerban Pavlu, Marian Olteanu, Dana Voicu | 140 min | OmU |

Der rumänische Schriftsteller Max Blecher (1909-1938) zählt zu den bedeutenden europäischen Vertretern einer Epoche, die man als „Dekadenz“ bezeichnen könnte. Radu Jude hat das Werk von Blecher ausgegraben: Emanuel, ein junger Jude aus reichem Haus, kommt Mitte der 1930er Jahre in ein Sanatorium am Schwarzen Meer. Während er seine Zeit mit philosophierenden Dialogen, erotischen Abenteuern und vielen Untersuchungen seiner raren Knochenkrankheit (Knochentuberkulose) zubringt, setzt sich in Rumänien der Faschismus durch.

Einführung: Mihai Fulger

 

11.11.2017

18.30 Uhr

Filmmuseum im Münchner Stadtmuseum
St.-Jakobs-Platz 1 / 80331 München

Eintritt: 4,- EUR

Telefonische Kartenreservierung:
Tel.: 089 23 39 64 50

RUMÄNISCHES FILMFESTIVAL MÜNCHEN

SPIELFILM: 6,9 pe scara Richter (6,9 auf der Richterskala) | Rumänien 2016 | R+B: Nae Caranfil | K: Vivi Drăgan Vasile | D: Laurenţiu Bănescu, Maria Obretin, Teodor Corban, Alexandru Papadopol, Adrian Văncică, Ovidiu Nicolescu | 116 min | OmeU |

Der Schauspieler Tony heißt mit Vornamen eigentlich Antonov. Die schräge Taufe verdankt er einem Vater, der sich nie um ihn gekümmert hat, nun aber, wenige Tage vor einer Premiere, plötzlich auftaucht und Verwirrung stiftet. Zu allem Überfluss wird das Haus, in dem Tony mit seiner Frau Kitty gerade eine Wohnung gekauft hat, als erdbebengefährdet eingestuft. Tragikomödie mit einigen Musicalszenen, die „nicht ganz Broadway, aber gar nicht schlecht“ sind, wie der Vater von Antonov meint. Das richtige Erdbeben findet allerdings nicht außen statt, sondern mitten in der Familie.

Einführung: Mihai Fulger

 

11.11.2017

21.00 Uhr

Filmmuseum im Münchner Stadtmuseum
St.-Jakobs-Platz 1 / 80331 München

Eintritt: 5,- EUR

Telefonische Kartenreservierung:
Tel.: 089 23 39 64 50

RUMÄNISCHES FILMFESTIVAL MÜNCHEN

KURZFILM: Farul (Der Scheinwerfer) | Rumänien 2017 | R: Ionuţ Gaga | B: Ionuţ Gaga, Bogdan Ilieşu | K: Andrei Crişan, Bogdan Ilieşu | D: Adrian Titieni, Andi Vasluianu | 15 min | OmeU |
Eine Verkehrskontrolle (eigentlich eine Wette zwischen Gott und Satan: Gibt es noch ehrliche Menschen in der Welt?) wird zu einem sinistren Moment des versuchten Widerstandes und der Ohnmacht.

SPIELFILM: Bacalaureat (Die Reifeprüfung) | Rumänien 2016 | R+B: Cristian Mungiu | K: Tudor Vladimir Panduru | D: Adrian Titieni, Maria Drăguș, Lia Bugnar, Vlad Ivanov, Emanuel Pârvu, Gheorghe Ifrim, Lucian Ifrim | 128 min | OmeU |

Eliza muss die letzten Prüfungen an ihrer Schule unbedingt mit guten Noten abschließen, denn das – vor allem von ihrem Vater für sie ersehnte – Stipendium für eine englische Hochschule hängt davon ab. Der Vater setzt dem-
entsprechend auch alles Mögliche in Bewegung, damit nichts dem Zufall oder den schwankenden Stimmungen seiner Tochter überlassen bleibt. Ein dichtes Gesellschaftsbild aus einer Provinzstadt, mit einigen der ersten Darsteller des rumänischen Starsystems. Vor allem die Dialoge zwischen dem Vater (Adrian Titieni) und dem Inspektor (Vlad Ivanov), der einen Überfall auf Eliza aufklären soll, sind voller Intensität und Hintersinn.

Einführung: Bert Rebhandl

12.11.2017

17.30 Uhr

Filmmuseum im Münchner Stadtmuseum
St.-Jakobs-Platz 1 / 80331 München

Eintritt: 5,- EUR

Telefonische Kartenreservierung:
Tel.: 089 23 39 64 50

RUMÄNISCHES FILMFESTIVAL MÜNCHEN

KURZFILM: Să mori de dragoste rănită (Aus Liebe sterben) | Rumänien 2014 | R: Iulia Rugină | B: Ana Agopian, Oana Răsuceanu, Iulia Rugină | K: Vivi Drăgan Vasile | M: Angela Similea | D: Adina Şteţcu, Paul Radu, Angela Similea | 22 min | OmeU |

Wege und Umwege der Liebe in einer Welt, in der zwei Menschen durch Split Screen getrennt sind: eine Hommage an die große Schlagersängerin Angela Similea.

SPIELFILM: Breaking News | Rumänien 2017 | R: Iulia Rugină | B: Ana Agopian, Oana Răsuceanu, Iulia Rugină | K: Vivi Drăgan Vasile | D: Andi Vasluianu, Voica Oltean, Dorin Andone, Ioana Flora, Dorian Boguţă, Ozana Oancea | 80 min | OmeU |

Der Fernsehreporter Alex fährt an die Schwarzmeerküste, um ein Porträt seines Kollegen zu drehen, der in Ausübung seines Jobs ums Leben kam. Niemand weiß, dass Alex den Tod von Andrei verschuldet hat. Die Recherchen, die eigentlich ein sentimentales Porträt zur höheren Ehre des Senders und seiner Quoten ergeben sollten, führen in eine Subkultur mit schäbigen Lokalen und vergeudeten Träumen, in der Iulia Rugină aber auch unvermutete Momente der Intimität und Zärtlichkeit zwischen Andrei und seiner halbwüchsigen, aufmüpfigen Tochter Simona entdeckt (auf altem Videomaterial!).

Preisverleihung an Iulia Rugină | Einführung: Bert Rebhandl

12.11.2017

21.00 Uhr

Filmmuseum im Münchner Stadtmuseum
St.-Jakobs-Platz 1 / 80331 München

Eintritt: 4,- EUR

Telefonische Kartenreservierung:
Tel.: 089 23 39 64 50

RUMÄNISCHES FILMFESTIVAL MÜNCHEN

KURZFILM: Excursie (Der Ausflug) | Rumänien 2014 | R: Adrian Sitaru | B: Adrian Titieni | D Adrian Titieni, Eric Aradits, Maria Radu, Dan Chişu | 18 min | OmeU |
Eine Mediensatire: Der neunjährige Eugen filmt sein Leben, das Fernsehen macht etwas ganz anders daraus.

KURZFILM: Mă cheamă Costin (Ich heiße Costin) | Rumänien 2016 | R+B: Radu Potcoavă | K: Andrei Butică | D: Tudor Oprişan, Ioana Flora, Bogdan Albulescu, Dorian Boguţă | 14 min | OmeU |
Ein Horrorfilm, in dem etwas ausgegraben werden muss. Den Ort markiert ein Junge, der mit seinen Visionen die Erwachsenen verstört.

SPIELFILM- KLASSIKER: Directorul nostru (Unser Direktor) | Rumänien 1955 | R: Jean Georgescu | B: Gheorghe Dorin | K: Ion Cosma, Andrei Feher | D: Alexandru Giugaru, Grigore Vasiliu-Birlic, Angela Chiuaru, Dorina Done, Mişu Fotino | 71 min | OmeU |
So selbstgewiss ist der Direktor in dieser Satire auf eine schnell behäbig gewordene Parteibürokratie, dass er selbst seine Selbstkritik von einem Sekretär schreiben lässt. Das System belohnt jede auch noch so geringfügige Aktivität, setzt also Trägheit und Passivität als Normalfall voraus, bis ein „Held der Arbeit“ sich eines Tages weigert, diesen Unsinn weiter mitzumachen. Damit löst er eine Kettenreaktion aus, die nur mühsam wieder einzufangen ist, denn dem gerade erst konsolidierten System des real existierenden Sozialismus in Rumänien darf vor allem eines nicht passieren: dass die Werktätigen sich auf ihre Macht besinnen und danach verlangen, wirklich zu arbeiten, dafür dann aber auch entsprechend entlohnt zu werden. Jean Georgescu kleidet seine tiefschürfenden Überlegungen über die Produktivitätsdefizite des frühen rumänischen Kommunismus in eine flotte Komödie mit sehr originellen Figuren.

Einführung: Mihai Fulger Eintritt: 4 €

 

14.11.2017

21.00 Uhr

Filmmuseum im Münchner Stadtmuseum
St.-Jakobs-Platz 1 / 80331 München

Eintritt: 4,- EUR

Telefonische Kartenreservierung:
Tel.: 089 23 39 64 50

RUMÄNISCHES FILMFESTIVAL MÜNCHEN


DOKUMENTARFILM: Varză, cartofi şi alți demoni (Kohl, Kartoffeln und andere Dämonen) | Rumänien 2017 |
R+B: Şerban Georgescu | K: Bogdan Slăvescu | 64 min | OmeU |

Kohl und Kartoffeln sind die Grundnahrungsmittel der einfachen Leute in Rumänien. In dem Dorf Lungulete sitzen 1000 Bauern in ihren Traktoren auf dem Markt und warten auf Kunden. 100.000 Tonnen Kohl und Kartoffeln sind auf den Traktoren geladen und sollen verkauft werden. Am Ende des stets erfolglosen Tages haben die Bauern nur zwei Optionen: entweder müssen sie die Ernte verscherbeln oder vernichten. Fasziniert von der Idee, dass man hier eine Tonne Kohl für 20 Euro kaufen kann, stellt sich der Dokumentarfilmer Şerban Georgescu ein paar Fragen: Wer baut das an, wer verdient daran, wo sind die Felder? Er wird schließlich in einem Selbstversuch eine Saison lang zu einem Bauern. Die Geschichte eines Dorfes, gefangen zwischen Vergangenheit und Zukunft: eine Satire, kaum zu glauben, aber wahr.

 

15.11.2017

21.00 Uhr

Filmmuseum im Münchner Stadtmuseum
St.-Jakobs-Platz 1 / 80331 München

Eintritt: 4,- EUR

Telefonische Kartenreservierung:
Tel.: 089 23 39 64 50

RUMÄNISCHES FILMFESTIVAL MÜNCHEN

 

DOKUMENTARFILM: Planeta Petrila (Planet Petrila) | Rumänien 2017 | R+B+K: Andrei Dăscălescu | 80 min | OmeU |

Die Tage des Bergbaus in Petrila sind gezählt. Allerdings konnte niemand mit der Transformation von Ökonomie in Kultur rechnen, die der Künstler Ion Barbu in die Wege zu leiten versucht: Er beschreitet auf höchst originelle Weise einen Weg, den in vergleichbarer Form in Deutschland auch ganze Regionen (von Bochum bis Bitterfeld) schon hinter sich gebracht haben. Ein tiefsinniger Film über die Tücken des Fortschritts.

 

 

 

 

17.11.2017

18.30 Uhr

Filmmuseum im Münchner Stadtmuseum
St.-Jakobs-Platz 1 / 80331 München

Eintritt: 4,- EUR

Telefonische Kartenreservierung:
Tel.: 089 23 39 64 50

RUMÄNISCHES FILMFESTIVAL MÜNCHEN


SPIELFILM: Geschwister
(Soră și frate) | Deutschland / Österreich 2016 | R+B: Markus Mörth | K: Sorin Dorian Dragoi | D: Ada Condeescu, Abdulkadir Tuncer, Michael Kranz, Marc Filatov, Anghel Damian, Isolde Barth | 110 min | OmU |

Getrennt voneinander schlagen sich Bebe und ihr jüngerer Bruder Mikhail aus Moldawien nach Deutschland durch, wo sie beide in Situationen von (sexueller) Ausbeutung und Gewalt kommen. Ihre tiefe gegenseitige Verbindung macht sie noch verwundbarer und erpressbarer. Markus Mörth griff zum Teil auf eigene Erfahrungen in der Arbeit mit Migranten zurück: eine modellhafte Geschichte von Ohnmacht und Solidarität.

Zu Gast: Markus Mörth

 

18.11.2017

18.30 Uhr

Filmmuseum im Münchner Stadtmuseum
St.-Jakobs-Platz 1 / 80331 München

Eintritt: 5,- EUR

Telefonische Kartenreservierung:
Tel.: 089 23 39 64 50

RUMÄNISCHES FILMFESTIVAL MÜNCHEN

SPIELFILM: Ana, mon amour (Ana, meine Liebe) | Rumänien 2017 | R: Călin Peter Netzer | B: Călin Peter Netzer, Cezar Paul Bădescu, Iulia Lumânare, nach dem Roman „Luminița, mon amour“ von Cezar Paul Bădescu | K: Andrei Butică | D: Mircea Postelnicu, Diana Cavallioti, Adrian Titieni, Vlad Ivanov, Carmen Tănase, Vasile Muraru | 130 min | OmU |

Die Geschichte von Ana und Toma beginnt mit einem hysterischen Anfall (nach einem Gespräch über Nietzsche), und endet mit einem Totschlag. Dazwischen vergeht die Zeit wie im Flug, denn Călin Peter Netzer springt immer wieder hin und her zwischen den verschiedenen Stadien dieser Liebe. Die labile Ana verlangt Toma fast alles ab, deswegen bemerkt er gar nicht, wie sich allmählich die Balance zwischen ihnen verschiebt.

 

19.11.2017

17.30 Uhr

Filmmuseum im Münchner Stadtmuseum
St.-Jakobs-Platz 1 / 80331 München

Eintritt: 5,- EUR

Telefonische Kartenreservierung:
Tel.: 089 23 39 64 50

RUMÄNISCHES FILMFESTIVAL MÜNCHEN

KURZFILM: Apele tac (Stille Wasser) | Deutschland 2011 | R+B: Anca Miruna Lăzărescu | K: Christian Stangassinger | D: Andi Vasluianu, Toma Cuzin, Patricia Moga | 30 min | OmU |
Drei Jahre Haft standen im kommunistischen Rumänien auf „illegalen Grenzübertritt“, von dem trotzdem viele Menschen träumten. Gregor und Vali probieren es aber trotzdem über die Donau nach Serbien zu gelangen.

SPIELFILM: La drum cu tata (Die Reise mit Vater) | Deutschland 2016 | R+B: Anca Miruna Lăzărescu | K: Christian Stangassinger | D: Alex Mărgineanu, Răzvan Enciu, Ovidiu Schumacher. Susanne Bormann. Manuel Klein, Doru Ana | 110 min | OmU |
Die westrumänische Kleinstadt Arad im Jahr 1968. Zwei ungleiche Brüder machen sich mit ihrem kranken Vater auf den Weg nach Westen. Er soll in Dresden operiert werden. Durch eine Reihe von Zufällen landen die drei Männer aber in einer linksradikalen WG in der Bundesrepublik. Anca Miruna Lăzărescu reichert die Familiengeschichte mit viel zeitgenössischer Popkultur an, der Prager Frühling und dessen Niederschlagung ergeben im Zusammenheit dieser Reise mit dem Vater eine Subgeschichte verlorener Utopie.

Zu Gast: Anca Miruna Lăzărescu
FESTLICHER ABSCHLUSS mit Vergabe des Publikumspreises

24.11.2017

18.30 Uhr

GALERIE DES GENERALKONSULATS VON RUMÄNIEN
Richard-Strauss-Str. 149 / 81679 München

Eintritt frei

VORTRAG

LUCIAN BLAGA AKTUELL: EIN BEDEUTENDER RUMÄNISCHER PHILOSOPH
Ein Wiedersehen mit dem berühmten Blaga-Übersetzer Rainer Schubert
In Zusammenarbeit mit: „APOZITIA“ Deutsch-Rumänische Kulturgesellschaft e.V. und  Institut für deutsche Kultur und Geschichte Südosteuropas an der LMU München

Lucian Blaga (1895 – 1961) ist vielen, vor allem in Rumänien, als Dichter bekannt. Er hat jedoch auch ein bedeutsames philosophisches Werk hinterlassen, das sich mit Erkenntnistheorie und Wissenschaftsgeschichte beschäftigt. Eines der Hauptthemen ist dabei der Umgang des Menschen mit den Grenzen der Erkenntnis.

Rainer Schubert, geb. 1948 in Wien, promoviert an der Univ. Wien in Philosophie, war langjähriger Kulturattaché an der Österreichischen Botschaft Bukarest, dann Professor für Philosophie an der Babeș-Bolyai-Universität Klausenburg (Cluj-Napoca) und lehrt derzeit Philosophie an der Philosophisch-Theologischen Hochschule Benedikt XVI. in Heiligenkreuz (Niederösterreich). Für mehr Informationen über den Vortragenden siehe: Rainer Schubert in wikipedia bzw. http://www.hochschule-heiligenkreuz.at/lehrende/prof-dr-rainer-schubert/
Rainer Schubert ist selbst Autor mehrerer Bücher und beschäftigt sich seit langem mit der Philosophie Lucian Blagas.

25.11.2017

17.00 Uhr

Kulturzentrum Gasteig
Carl-Amery-Saal · Rosenheimer Str. 5 / 81667 München

Eintritt frei

PODIUMSDISKUSSION, FILM UND MUSIK: „DEUTSCH-RUMÄNISCHE FREUNDSCHAFT — FOKUS KULTUR“

Die Rumänischen Kulturtage 2017 werden mit einem Höhepunkt beendet: In einer Podiumsdiskussion mit Persönlichkeiten der Geschichtswissenschaft und Kultur wird das zentrale Thema dieses Jahres und unser diesjähriges Motto besprochen: „Deutsch-Rumänische Freundschaft – Fokus Kultur“. In diesem Jahr feiern wir 50 Jahre seit der Wiederaufnahme der diplomatischen Beziehungen zwischen Rumänien und der Bundesrepublik Deutschland, 25 Jahre Deutsch-Rumänischer Freundschaftsvertrag und 10 Jahre seit dem Eintritt Rumäniens in die EU.

Die GÄSTE auf dem Podium sind: Dr. Anneli Ute Gabanyi, Politikwissenschaftlerin; Christel Ungar-Țopescu, Chefredakteurin und Leiterin der Deutschen Abteilung im Rumänischen öffentlich-rechtlichen Fernsehsender TVR; Florian Kührer-Wielach, Direktor des IKGS, Institut für deutsche Kultur und Geschichte Südeuropas an der LMU München; Claudiu Florian, stellvertretender Leiter des RKI, Rumänisches Kulturinstitut in Berlin; Dietmar Gross, Forstdirektor, erweiterter Vorstand im Bund Naturschutz Bayern.
Moderation: Robert Schwartz, Deutsche Welle.

FILM: Die Vorsitzende des Ge-Fo-Rums, Brigitte Drodtloff, wird eine kurze Präsentation der gemeinsamen Geschichte der beiden Länder präsentieren.
MUSIK: Der in Botosani (Rumänien) geborenen Violonist Andrei Ciobanu, mit einer, in 2013 abgeschlossenen Ausbildung an der Musik- und Schauspielschule München, interpretiert Stücke von Johann Sebastian Bach und Ciprian Porumbescu.
EMPFANG: Festlicher Abschluss der Rumänischen Kulturtage 2017